Bern | 15.06.2016

Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds (NAF)

Die Hoffnung auf einen ausgewogenen NAF lebt weiter

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Der VCS bedauert, dass der Nationalrat die Chance verpasst hat, den Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds (NAF) ausgewogen zu gestalten. Nach wie vor sollen so viele Millionen zusätzlich in den Strassenbau fliessen, dass man von einer halben Milchkuh sprechen könnte.
Dabei war die Botschaft in der Volksabstimmung gegen die Milchkuh-Initiative klar: kein massloser Strassenbau auf Kosten anderer Staatsaufgaben, keine Plünderung der Bundeskasse.

Der VCS begrüsst hingegen die grundsätzlich positive Entwicklung bei den Agglomerationsprogrammen. Es ist wichtig, dass es dem Parlament gelingt, eine Strassenverkehrspolitik zu formulieren, die den Unterhalt, die Sanierung und einen massvollen Ausbau der Strasseninfrastrukturen und der Agglomerationsprogramme auf solide Beine stellt - und die mit der Klima- und der Umweltpolitik der Schweiz vereinbar ist.

Kontaktinformationen

Evi Allemann, Präsidentin VCS, Tel.: 079 560 72 94